Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Pressemitteilungen zur LesBiSchwulen T*our 2011 in chronologischer Reihenfolge vor. Wenn Sie in den Presseverteiler des Landesverbands AndersARTiG - LesBiSchwules Aktionsbündnis Land Brandenburg e.V. aufgenommen werden wollen, teilen Sie uns dies bitte per E-Mail an mail@andersartig.info mit. Rückfragen beantworten wir Ihnen ebenfalls unter dieser Adresse oder per Telefon unter (0331) 20 19 888.
"Wir sind schon in den Startlöchern!" sagt Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg. Gemeint ist die LesBiSchwule Tour, eine Akzeptanzkampagne, die seit mehr als 10 Jahren durch verschiedene Landesteile tourt und jede Menge Aktionen im Gepäck hat. Konkret geht's darum in Brandenburg für mehr Akzeptanz und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LSBT) zu werben. Getragen wird die Tour seit 1998 durch AndersARTiG, den Landesverband für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in Brandenburg. Seit 2007 ist auch das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V., der LSBT-Jugendverband in Berlin und Brandenburg als Träger der Tour mit dabei [...]
Die LesBiSchwule T*our, die in diesem Jahr vom 5. - 11. September entlang der deutsch-polnischen Grenze von Forst (Lausitz) über Guben, Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder), Wriezen bis nach Szczecin führt, muß wohl auf das Hissen der Regenbogenfahne in Guben verzichten. In einem Einzeiler wurde der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange des Landes Brandenburg, die die Tour zusammen mit dem Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg organisiert, lapidar mitgeteilt, daß man in Guben mit einem Informationsstand der Kampagne einverstanden sei. Das Hissen der Regenbogenfahne hingegen sei nicht möglich, heißt es in der E-Mail. Auf telefonische Nachfrage nach den Gründen der Ablehnung wurde uns forsch mitgeteilt, daß Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner (FDP) sich entschieden habe und der Hissung nicht zustimmen werde. Fachliche oder sonstige Erklärung; Fehlanzeige. [...]
Nach heftigen Debatten in der Stadtverordnetenversammlung von Wriezen, die zur Folge hatten, daß eine Entscheidung über das Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus anläßlich der LesBiSchwulen T*our 2011 vertagt wurde, bewegt sich was in Wriezen. Die Märkische Oderzeitung berichtete am 16. August 2011 über die teils unwürdige Debatte um die LesBiSchwule T*our, die vor allem von Abgeordneten der FDP zum Politikum gemacht wurde. Nun aber ist Bewegung in die Debatte gekommen. Am Wochenende teilte Bürgermeister Uwe Siebert der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange des Landes Brandenburg, die die Akzeptanzkampagne organisiert mit, daß sowohl das Hissen der Regenbogenfahne möglich ist, wie auch ein Informationsstand auf dem Wochenmarkt in der Wilhelmstraße in Wriezen. [...]