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Pressemitteilung zur LesBiSchwulen T*our 2011

LesBiSchwule Tour 2011 - Brandenburg bleibt bunt ... auch in der Grenzregion!

Die Akzeptanzkampagne tourt 2011 entlang der deutsch-polnischen Grenze

Pressemitteilung vom 23. Mai 2011

"Wir sind schon in den Startlöchern!" sagt Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule Belange im Land Brandenburg. Gemeint ist die LesBiSchwule Tour, eine Akzeptanzkampagne, die seit mehr als 10 Jahren durch verschiedene Landesteile tourt und jede Menge Aktionen im Gepäck hat. Konkret geht's darum in Brandenburg für mehr Akzeptanz und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LSBT) zu werben. Getragen wird die Tour seit 1998 durch AndersARTiG, den Landesverband für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in Brandenburg. Seit 2007 ist auch das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V., der LSBT-Jugendverband in Berlin und Brandenburg als Träger der Tour mit dabei.  

Dabei gehen die rund 15 jungen Aktivist_innen aus beiden Verbänden, die die Tour Jahr für Jahr begleiten mit viel Kreativität zu Werke. Obligatorisch ist das Hissen der Regenbogenflagge mit Bürgermeister_innen an Rathäusern und auf Marktplätzen um so einerseits zu zeigen, daß die LesBiSchwule Tour vor Ort ist und auch ein herzliches Willkommen allen vor Ort lebenden LSBT-Menschen zu signalisieren. Im Rahmen von Workshops und Projekttagen wird die örtliche Jugend angesprochen. Meistens ist auch ein Team von Berater_innen dabei, die in den regionalen Erziehungs- und Familienberatungsstellen Beratung zu allen Fragen des lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Lebens anbieten.

Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Verwaltung und der Wirtschaft haben im Rahmen der Akzeptanzkampagne die Möglichkeit kostenlose Multiplikator_innen-Veranstaltungen zu besuchen. Hier geht es vor allem darum das Bewusstsein für LSBT-Menschen zu schärfen und so für mehr Verständnis und gegenseitigen Respekt zu werben.

Die LesBiSchwule Tour ist in Brandenburg gut angekommen. Viele Städte profitieren im Ansehen von der LesBiSchwulen Tour. "Toleranz und Akzeptanz sind inzwischen auch handfeste Argumente und Vorteile für die Darstellung der eigenen Stadt", so Lars Bergmann weiter. Immerhin ist feststellbar, daß die Zahl der Städte und Gemeinden, die sich der LesBiSchwulen Tour verweigern immer geringer wird. Daß die LesBiSchwule Tour ein wichtiges und gutes Projekt ist, zeigt auch der Heinz-Westphal-Preis, den die Tour 2009 von Bundesjugendministerium und dem Deutschen Bundesjugendring verliehen bekam.

In diesem Jahr startet die Tour voraussichtlich am 5. September in Forst (Lausitz) und wird dann entlang der Deutsch-Polnischen Grenze über Frankfurt (Oder), Guben, Eisenhüttenstadt, Wriezen bis nach Stettin führen. Damit soll auch zum ersten mal eine Stadt auf der polnischen Seite mit dabei sein. 

Bleibt zu hoffen, daß auch das Land Brandenburg so begeistert von der Tour ist, wie die jungen Ehrenamtlichen, denn auch bei der LesBiSchwulen Tour bewahrheitet sich die alte Weisheit "Ohne Moos nix los".

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Die LesBiSchwule T*our 2011 wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg sowie durch private Spenden.
(AndersARTiG - Spendenkonto 7379978015, BLZ 100 900 00, Berliner Volksbank)  Spenden sind steuerlich absetzbar!
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